Lärm? Das war einmal- jetzt kommt der blanke Terror!
Seit 2006 dröhnen sie mir in meinem Wohnumfeld regelmäßig in den Ohren - die neuartigen Blasgeräte zum Reinigen der
Wege und Grünanlagen.
Mit der Lautstärke einer Kreissäge werden Blätter und Sand von einer Ecke in die andere bewegt, unter Umständen mehrere Male
pro Woche, manchmal über eine Stunde lang oder länger. Sitzen auf dem Balkon ist undenkbar. Auch bei geschlossenem Fenster
gibt es kein Entrinnen von dem dröhnenden Gejaule.
Wenn eine Keissäge oder eine Motorsäge mit so einer Lautstärke arbeiten, dann ist das noch einzusehen, denn es geht hier um
körperlich schwere bis schwerste Arbeit, die durch den Motor dem Menschen abgenommen wird. Aber regelmäßige, körperlich
leichteste Fegearbeiten? Kein Mieter dürfte von seiner Wohnung aus so einen Krach um sich verbreiten. aber der Hausmeister
und die Leute von der Anlagenpflege, die dürfen das? Warum?
Es ging vorher auch ohne diese Terrorinstrumente! Ist durch diese Instrumente ein Fortschritt entstanden, der den Terror
rechtfertigen würde? Ich meine eindeutig, nein! Diese Geräte mit diesem Geräuschpegel für Fegearbeiten hätten nie genehmigt
werden dürfen und die Hersteller hätten sich Gedanken machen müssen, wie sie die Geräte leiser machen können. Aber da sie das
nicht nötig hatten, müssen die Menschen, die ohnehin durch den Lärm der heutigen Welt auch vor der Benutzung dieser Geräte
schon überlastet waren, sich jetzt auch noch in dieser Weise terrorisieren lassen.
Und da habe ich noch kein Wort verloren von der Zerstörung der Umwelt, die durch diese Geräte ausgeht! Können sich nicht die
Leute, die wissen, wovon ich rede, zusammenschließen?